Wissens-Splitter für Alle - Ideen, Erkentnisse, Fragen

Man muß nicht alles wissen, sondern nur, wo es steht!



Solarthermie: Befestigung der ETFE-Folie an Paneele

  • Grätzelzellen, Farbstoffzellen (Solaronix (Anbieter von Chemikalien für transparente Dye Solar Cells - Farbstoffzelle - und deren Fertigung))
  • EMI Absorber für > 1 MHz
  • Gebäudeintegrierte PV (GIPV) Anlagen vers. on-grid Anlagen
  • Horticulture/Floriculture/City Farming/Vegetables & Fruits/Livestock (Nutztierhaltung) LED-Light:
    https://fluence.science/ (OSRAM)
    http://www.lighting.philips.com/main/products/horticulture (PHILIPS; Signify)
    https://www.heliospectra.com/ (HELIOSPEKTRA)
    https://horticulturelightinggroup.com
    https://www.valoya.com/
    https://www.sanlight.com/
    (Großer Kundenkreis für Beleuchtungen: Cannabis-Anbau für medizinische Zwecke; Industriemesse dazu: NECANN; 22.-23.06.2019 Springfield)
  • PAI: Torlon®
    PEI: GE Plastivs (ULTEM®), SABIC
    PEEK: Victrex (Aptiv)
    PPS: Solvay (Ryton®), Toray (Torelina® PPS)
  • Gewerblicher Gewächshausanbau - Publikationen, Newsportale
    https://www.greenhousemag.com
    https://www.hortidaily.com


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Brennstoffzellen für PKW`s

Anfang Mai 2019 hat Bosch seine Zusammenarbeit mit Powercell, Göteburg, Schweden bekannt gegeben. Ziel ist es, die 200 Mitarbeiter starke Brennstoffzellen-Abteilung (Feuerbach) bei Bosch mit weiterer Entwicklungskapazität zu versorgen. Das 60 Mann starke Unternehmen Powercell hat sich auf NT-PEM Brennstoffzellen für mobile Anwendungen spezialisiert, während Ceres Power, mit denen Bosch ebenfalls kooperiert, seinen Schwerpunkt bei SOFC`s hat.

Allerdings gibt es derzeit nur 70 Wasserstofftankstellen in Deutschland. Der zügige Ausbau ist zwar angestoßen, doch wird es viel Geld und Aufwand brauchen, bis ein ausreichend dichtes Versorgungsnetz vorhanden ist. Vor allem sind jedoch derzeit noch die Kosten für Wasserstoff zu hoch und damit nicht konkurrenzfähig. Auch wird noch bei weitem nicht genug H2 aus regenerativen Quellen hergestellt (Elektrolyse mit Stom aus Windkraft, Solar, Wasser).

Ein weiteres Hinderniss für die Einführung von Brennstoffzellen in PKW`s (Daimler stellte 1994 sein erstes waaserstoffangetriebenes Auto NECAR vor) ist der hohe Preis für die Brennstoffzellen-Stacks. Die Mittelklasse-Limousine Mirai von Toyota mit Brennstoffzellen-Antrieb kostet stolze 75.000 EUR.

Erheblich aussichtsreicher sieht man die Entwicklung bei LKW`s mit langer gewerblicher Nutzung. Der Mehrpreis für die Brennstoffzelle schlägt nicht so deutlich zu Buche und sofern H2 günstiger wird, gibt es duchaus einen wirtschaftlichen und ökologische Vorteil für den elektrischen Antrieb mit Brennstoffzellen-Technologie.

Doch noch gibt es keine Entscheidung zwischen der rein auf Batterie basierenden Antriebstechnik und einer PEM-FC angetriebenen Variante. Voraussetzungen wie technologischer Stand der Entwicklung, Versorgungsnetz, soziale Akzeptanz, ökologischer Fußabdruck und schlußendlich auch der Preis sind bei beiden Technologien im Fluß.

Es wird ein spannendes Jahrzehnt zwischen 2020 und 2030 werden. Die angestrebten Ziele bei der Reduktion des CO2-Ausstoß werden nicht ohne einschneidende Maßnahmen zu erzielen sein.

August 2019


Preisverfall wichtiger Technologien für das Zeitalter "sauberer" Energiegewinnung

Die Akzeptanz neuer Technologien hängt in vielen Fällen wesentlich davon ab, dass sie bestehende Verfahren oder Produkte nicht nur ersetzen, sondern wesentliche Vorteile bieten. Dabei spielt der Preis nahezu immer eine Schlüsselrolle. Seien es die Preise für das Endprodukt oder die Kosten in der Produktion.

Der Verbennermotor konnte sich auch deswegen über hundert Jahre halten, weil alternative Techniken immer an den Kosten für dieses (Massen)Produk gemessen wurden. Bislang waren sie nie günstiger, denn neben dem reinen Materialwert existiert natürlich für den Verbrennermotor eine erheblich ältere, etablierte Produktionskette, in der bereits alles optimiert wurde.

Dieser "Vergleichs-Druck" hat jedoch bei vielen alternativen Produkten zu einem sehr raschen Preisverfall geführt, was den Vorteil hat, dass heute die Schubladen mit alten Ideen aufgezogen werden, die vor 10 Jahren wegen des zu hohen Preises noch verschlossen blieben.

Der exemplarische Vergleich der Kosten zwischen 2008 und 2018 zeigt das deutlich:

  • Windkraft: -76%
  • Solarstom (Privathaushalte) -58%
  • Solarstrom (Farmen): -73%
  • Lithium-Batterien: -81%
  • LED-Beleuchtung: -96%



Thermoplastische Isolationswerkstoff für höhere Temperaturbelastungen













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Reduktion der Durchschlagfestigkeit von elektrischen Isolierstoffen durch Umweltbedingungen
(und gegenüber Datenblattangaben)

  • hohe Feldbelastung (Spannung), vor allem an scharfen Kanten, metallischen Einschlüssen etc.
  • Teilentladung in Störungen (Lunker, Lufteinschlüsse, Delaminationen) oder als Gleitentladung auf Oberfläche
  • Reduzierter Luftdruck (Spannungsfestigkeit der Luftstrecke sinkt, Paschen-Gesetz)
  • Hohe Luftfeuchtigkeit (Belag auf Isolierstoffen kann teilleitend werden, Spannungsfestigkiet der Luftstrecke reduziert)
  • Hohe Frequenzen (Raumladungkann nicht abgebaut werden, Erwärmung des Isolierstoffs)
  • Umweltbedingungen wie UV, Bewitterung, Atmosphäre, Ozon etc.
  • Chemische Belastungen (Lösemittel, Gase, Öle, Treibstoffe.....)
  • Versprödung, Aufreissen, Delaminieren (meist Folge von Wärmealterung, oft versteckter Fehler im Material)
  • Vibration, Schub- und Zugbelastung
  • Unterschiede in den Thermischen Ausdehnungskoeffizienten (Mismatch)
  • Steile Impulsflanken (ähnlich hohe Frequenzen)
  • Teilentladungen (Teilentladungseinsetz- und -aussetzspannung auch abhängig von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck!!)